Spannend

Guten Morgen und Sat Nam. Könnt Ihr euch vorstellen, dass man zwei Personen ist? Mir ging es seit gestern Nachmittag so. Kaum waren die Kinder bei Oma abgegeben, war ich wieder dem Menschen ähnlich, der ich früher war. Ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen. 😀 Ich war einfach wieder ich, passt wohl irgendwie am Besten. Dieses Ich tritt dermaßen in den Hintergrund, wenn die Kinder da sind, dass ich fast glaubte diese Person gäbe es gar nicht mehr. Doch Sie ist noch da, nur eben nicht greifbar. Schon sehr merkwürdig. Und ich bin gerne die Alte. Zwar nicht bei allem, so zum Beispiel beim Sauber machen. Da gefällt mir mein anderes Ich irgendwie besser. Das auch einfach mal die Augen zu macht und über den Schmutz hinweg sieht. Aber viele andere Aspekte meines alten Ichs fehlen mir. Ist nur die Frage ob und wie ich da ran komme, wenn die Kinder in der Nähe sind. Wäre schön….vielleicht hat ja jemand einen Tipp. 😛 Sehr passend dazu wieder:

Yoga-Poster mit 67 Asanas (DIN A1)

Ein weiteres spannendes Thema ist meine 40 Tage Kriya. Diese neigt sich so langsam dem Ende zu. Vorgestern, am Tag 28, ist mir alles echt leicht gefallen. Die Übungen gingen locker flockig und ohne Probleme. Als ob ich im Training stehen würde. Gestern hingegen war alles wieder ganz anders. Die Übungen gingen schwer und zäh von der Hand. Keine Ahnung warum….

Leider habe ich es nicht geschafft die Kriya wieder die halbe Zeit zu machen. Was ich mir aber fest vorgenommen habe ist, dass ich am letzten Tag die volle Zeit mache. Eine der Übungen geht dann 15 Minuten….das wird richtig interessant werden. Durchhalten ist da dann angesagt, aber wer eine Kriya 40 Tage durchhält wird wohl 15 Minuten Beine ausstrecken durchhalten. Wäre ja gelacht…. 😛

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Nächtliches Sadhana

Hey, meine Lieben. Kennt Ihr das, wenn Ihr nachts wach werdet und nicht wieder einschlafen könnt. Die letzten zwei Nächte hatte ich dieses Erlebnis wieder ausgiebig. Die eine Nacht von ca 1-3 Uhr und letzte Nacht von ca 3-5 Uhr. Seit dem Ausbildungswochenende ist es jetzt so, dass ich zwischendrin wirklich kurz davor bin aufzustehen und Sadhana (gesprochen Sadhna) zu machen. Für meine Leser die sich damit nicht auskennen….Sadhana bedeutet in den ambrosischen Stunden, kurz nach dem Aufstehen, ohne viel getan und ohne mit jemandem gesprochen zu haben, als erstes das Jap Ji (im weitesten Sinne 38 Gebetsstrophen) zu rezitieren. Nach dem Jap Ji wird eine Kriya (Übungsreihe) ausgeführt und ist diese beendet wird noch eine Stunde lang gesungen. Insgesamt dauert ein ganzes Sadhana 2 1/2 Stunden und wird meist zwischen 4 und 6 Uhr morgens praktiziert. Nun liege ich eben im Bett, zu diesen unsagbar unschönen Zeiten, und denke wirklich und ernsthaft darüber nach dies zu tun. Leider fallen mir dann immer Gründe ein, es doch nicht zu machen. 😛 Der Hauptgrund ist natürlich, dass ich hoffe gleich wieder einzuschlafen. Mit zwei Kindern, Haus und Job ist man nämlich wirklich froh über jede Stunde die man schlafen kann, jedenfalls bin ich das.

Ich habe mir für den letzten Teil des Sadhana beim SatNam-Versand schon diese
Light of the Naam Morning Chants - Snatam Kaur CD
Light of the Naam Morning Chants – Snatam Kaur CD bestellt. Snatam Kaur hat eine wunderschöne Stimme und ich freue mich schon darauf sie dann beim Sadhana einzusetzen.

Für das Jap Ji habe ich zwei Favoriten:

Song of the Soul – Sat Hari Singh & Hari Bhajan Kaur CD

und

Jap Ji – Meditation of the Soul – Snatam Kaur Book + 2 CD-Set

Muss ich mir aber noch überlegen. Vielleicht hat einer von Euch ja einen Tipp.

Ein kleiner CD Tipp noch von mir :

Gurudass: Circle of Light

Ich kenne diese CD von meinem Yogakurs und finde diese Versionen der  Texte wunderschön. Hört einfach mal rein.

Sat Nam und schlaft gut. 😀